Digicam funkt an Evernote

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mit Evernote verbunden

Ich habe mir gerade eine kleine Kompakt-Kamera (Canon PowerShot SX600, ca. 180 Euro) zugelegt, die über eine WiFi-Schnittstelle (und NFC-Chip) verfügt. Canon bietet dafür die üblichen Bilder-Sammeldienste an: Flickr, Google Drive, Facebook, YouTube usw. usw. Zusätzlich kann man aber auch beliebig viele Mail-Empfänger für Fotos definieren. Also schwups die persönliche Evernote-Mail-Adresse eingetragen und ausprobiert. Funktioniert prinzipiell, in der Evernote-Notiz landet ein etwas

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angekommen

kleineres Bild, per Klick landet man ohne weitere Anmeldung beim Original-Foto, das auf dem Canon-Server liegt. Ist mir ganz recht, da die hohe Auflösung ja auch Speicherplatz kostet. Mir geht es bei der Evernote-Archivierung eher darum, dass ich mich an bestimmte Motive erinnere oder auch mal unterwegs etwas in ein freigegebenes Notizbuch laden kann (meine eigentlichen Fotosammlungen verwalte ich ganz normal auf einer externen Festplatte).

Wie gewohnt kann man die Betreffzeile nutzen, damit das Foto in einem bestimmten Notizbuch aufgenommen wird. Da man diese Angaben bei der Einrichtung über die Webseite vornimmt, muss man da nichts auf der Kamera tippen. Da genügt wirklich ein Fingertipp – und weg ist das Foto.

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Angaben in der Betreffzeile

Kurz noch ein paar allgemeine Worte – jenseits von Evernote – zur Cam, falls sich gerade jemand von Euch überlegt, dass Urlaub und Wander-Wochenende in der Toskana vor der Tür stehen und sich vielleicht selbst so was zulegen möchte. Recht genial finde, dass die Cam einen eigenen Hotspot mitbringt, den man wie jedes Modem z. B. mit seinem Smartphone ansteuern kann. Anschauen der Bildergalerie oder Fernsteuerung der Cam via App funktionieren auf diese Weise kostenlos und unabhängig von einer Verbindung (also auch im Urwald oder in Hotelzimmern, die keinen Wlan-Empfang haben).

Das Anschauen auch umfangreicher Fotogalerien auf meinem iPad klappt ausgesprochen flüssig, da für das Anschauen nicht die vollständige Dateigröße übertragen wird. Man kann natürlich jederzeit mit einem weiteren Fingertipp die vollständige Datei auf sein Gerät laden. Neben dem Kamera-internen Hotspot bucht sich die Cam natürlich auch in jedes Wlan ein und überträgt dann die Fotos auf den PC oder Flickr oder Google Drive usw.

Die Canon-App (Android und iOS) kann zwar nicht gerade viel, aber das macht sie ganz gut: Die Fotos von der Kamera abrufen und als Remote-Bildschirm dienen. Man kann also die Kamera über den Kopf schwenken und dabei via Smartphone den Aufnahmebereich sehen. Oder die Kamera einige Meter entfernt aufstellen, per Smartphone zoome und auslösen. Mit meinen ersten Bildertests bin ich recht zufrieden, das 18-fach opt. Zoom ist toll, Weitwinkel und Makro ebenfalls sehr gut. In Fachzeitschriften wird bemängelt, dass die Bildqualität besser sein könnte, für mich als Hobbyknipser ist das Ergebnis aber in Ordnung.

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