Ein Haushaltsbuch für Evernote (iOS)

Pocket
[`evernote` not found]

haushaltsbuch2

rascher Überblick

Zunächst: Ein gutes und erfolgreiches 2014 an alle Leser!
Vielleicht ist die Jahreswende ja auch ein guter Zeitpunkt, Ordnung in die Finanzen zu bringen. Selbst wenn man nicht knapp bei Kasse ist, lohnt es sich immer mal wieder für ein, zwei Monate seine Ausgaben festzuhalten. Dabei geht es weniger um die alten Bilder, die man vielleicht noch vor Augen hat, mit Kladden, in denen man „10 Eier – 99 Pfennig“, „1 Kehrbesen – 2,50 DM“ aufschrieb. Das lohnt meist nicht. Aber ein Überblick in Kategorien kann ganz heilsam sein. Jedenfalls filmte das ARD-Magazin „Plusminus“ eine junge Familie, die einen heilsamen Schock nach einem Monat erlebte: „Sie“ kauft gerne bei einem Internet-Schuhhändler, „Er“ greift gerne bei Technik zu und fand es am Schluss gar nicht lustig, dass seine Frau die Kosten sehen konnte 😉 (Sendung v. 15. 5. 2013, ARD-Mediathek, sehenswert).

Jedenfalls bin ich durch die Sendung auf die App „MoneyControl“ (iOS, Mac, WindowsPhone – Sync via Dropbox) aufmerksam geworden und kann sie empfehlen. Eine eingeschränkte Testversion gibt es gratis, für ein paar Euro gibt es den vollen Funktionsumfang, den ma sich als Evernote-Nutzer auch gönnen sollte.

haushaltsbuch3

eigene Kategorien

Die Punkte, die mir wichtig waren:
1. Unkomplizierte Eingabe mit dem Smartphone. Ich will bei alltäglichen Einkäufen keine Kassenbons aufheben müssen, um diese dann umständlich zu Hause zu übertragen. An der Kasse zahlen, Smartphone zücken, Betrag und Kategorie eintippen, fertig.

2. Eigene Kategorien bilden können. Es mag ja nett sein, wenn es eine Rubrik „Flugzeugbenzin“ oder „Surfbretter“ vordefiniert gibt – aber ich will meine ganz eigenen Einordnungen konfigurieren können, die Reihenfolge bestimmen und den Rest löschen.

haushaltsbuch4

Berichte exportieren

3. Leicht und schnell Korrekturen anbringen können. Mal muss man einen Nachtrag machen, mal einen Betrag korrigieren oder umsortieren. So was soll ebenfalls schnell zu erledigen sein.

3. Erzeugung sinnvoller Reports in PDF- oder HTML-Format. Das ist für mich der zentrale Punkt in der Zusammenarbeit mit Evernote. Ich möchte in meinem Evernote-Konto nur den zusammenfassenden Überblick haben, z. B. die Ausgaben-Summen nach Rubriken für den abgeschlossenen Monat. All die Tortendiagramme und bunten Balken sind ja nett, aber bringen mir nicht viel. Dazu nach Möglichkeit noch ein Datenexport für Excel, den ich an mein Notizblatt anhängen kann, falls ich später doch mal irgendwas auswerten möchte.

Die genannten Punkte sind bei MoneyControl erfüllt. Da MoneyControl das Versenden der Berichte per Mail zulässt, können diese direkt an Evernote via der persönlichen Evernote-Mail-Adresse ins eigene Archiv übernommen werden. Wer eine kostenlose App für iPhone oder Android zu diesem Thema sucht, der wird bei den Verbraucherzentalen fündig.

 

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Geht noch einfacher: Einfach alles mit Karte zahlen. In einer Banking-App den Zahlungen Kategorien (einmalig) zuordnen und fortan läuft alles automagisch – ohne manuelle Erfassungen, inkl. hübscher Auswertungen etc.

    Habe mir angewöhnt, selbst Kleinstbeträge von bis zu einem Euro mit Katte zu zahlen. Es gibt nur wenige Ausnahmen wo Bargeld überhaupt noch notwendig ist. Lebt sich viel angenehmer so und einen dicken Geldbeutel habe ich auch endlich nicht mehr.

    • Tim sagt:

      ich benutze kein Haushaltsbuch mehr, sondern gehe den umgekehrten Weg mit einem Budgetplaner und ziehe davon die Kosten ab. Für mich den Vorteil das ich in unterschiedlich langen Monaten einfacher planen kann. Ein weiterer Vorteil: nach dem Monat werden die Budgets neu festgelegt. Nichtausgeschöpfte Budgets verbleiben auf dem Konto.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.