Eingangskorb: In einem Rutsch auf Null

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schnell erledigt

Jeder geht anders mit Evernote um: Manche sortieren und verschlagworten sofort jede neue Notiz, andere sparen sich die Mühe und verlassen sich auf die Suchfunktion. Oder man räumt nur von Zeit zu Zeit auf und hat ein schlechtes Gewissen, weil sich so viele Notizen im Eingang gesammelt haben, die man noch auf Notizbücher verteilen muss. Hier gibt es einen einfachen Trick, der sowohl mit den Desktop- als auch mit den mobilen Versionen klappt: Einfach das aktuelle „volle“ Notizbuch umbenennen und ein leeres anlegen, das ab sofort alle neuen Notizen aufnimmt. Das ist in 5 Sekunden erledigt – die archivierten Eingangsbücher räumt man dann halt mal an einem regnerischen Nachmittag auf. Im abgebildeten Beispiel bin ich wie folgt vorgegangen:

  1. Das Eingangsnotizbuch nennt sich „.Eingang_aktuell“.
  2. Wenn sich dort zu viel angesammelt hat, wird es z. B. in „.Eingang_2017_05“ umbenannt.
  3. Mit einem Klick auf das „+“-Zeichen wird ein neues Notizbuch angelegt, wieder mit dem Namen „.Eingang_aktuell“. Dies wird in den Optionen/Eigenschaften als neues Standard-Notizbuch definiert.
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Einstellung anpassen

Ein weiterer Vorteil dieser Namensgebung: Alle Archiv-Eingangsbücher werden über dem neuen Eingangsbuch gelistet, alle regulären Notizbücher unter dem Eingangsbuch. Damit bleibt der Blick frei und man erhält gewissermaßen automatisch eine Trennung.

Und noch ein Pluspunkt: Viele Apps und andere Weitergabemöglichkeiten – etwa die Weiterleitung von Mails an Evernote – schicken ihren Content automatisch in jenes Notizbuch, das als Standard eingestellt ist. In der Regel muss ich bei diesen Apps also gar nichts anpassen oder neu einstellen.

Das beschriebene Vorgehen kann auch für eine zeitweise Verwendung nützlich sein: Wenn man etwa gerade für ein neues Projekt Material sammelt, den Web Clipper und andere Apps einsetzt, so wird das Recherchematerial in einem leeren Notizbuch gesammelt, ohne dass ich überall einstellen müsste: „Schick den Inhalt jetzt an das Notizbuch ‚Masterarbeit 2017‘.“ Vielmehr definiere ich vorübergehend „Masterarbeit 2017“ als Standardnotizbuch, erledige meine Recherchearbeiten und stelle z. B. am nächsten Tag wieder das gewohnte Notizbuch ein.

Schlicht und einfach – aber es funktioniert …

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2 Antworten

  1. Horst sagt:

    Der Tipp ist gut!
    Die Betroffenen werden jetzt nicht mehr durch die Masse an Notizen in „.Eingang_aktuell“ erschlagen.
    Leider befreit es sie nicht die Eingangsnotizbücher durchzuarbeiten und die Notizen in die Ablagenotizbücher zu befördern. Wenn man sich erstmal auf ein Zielnotiz konzentriert und die Notizen mit Strg Mausklick markiert, können diese schnell via „Ins Notizbuch verschieben“ im Notizfenster bearbeitet werden.

    • Horst sagt:

      Fehler haben sich eingeschlichen:
      „erstmal auf ein Zielnotiz konzentriert“ muss lauten „erstmal auf ein Zielnotizbuch konzentriert“
      „im Notizfenster bearbeitet“ muss lauten „(im Notizfenster) bearbeitet“

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