Evernote mit KeePass ergänzen

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verschlüsselte Dokumente

Da wir heute den „Safer Internet Day 2014“ begehen, mal ein Beitrag zu diesem Thema. Über Verschlüsselungsmöglichkeiten innerhalb von Evernote habe ich hier ja schon öfter geschrieben. Aber wie sieht es z. B. mit den „Backup-Codes“ aus, die man (sofern man die 2-Wege-Authorisierung bei Evernote aktiviert hat) für Notfälle generieren kann? Diese Einmalcodes, die auch Dropbox und Google Mail benutzen, kann man ja nicht innerhalb des Systems aufbewahren, zu dem man Zugang erlangen möchte.

Nun, KeePass ist hier aus meiner Sicht eine gute Ergänzung. Mit seiner AES-256-Verschlüsselung [1] und der Offenlegung des Quellcodes genießt das Tool schon seit Jahren einen sehr guten Ruf und ist kostenlos. Da es sich selbst „Passwort-Safe“ nennt, denken viele, man könne damit nur Nutzernamen, Links und Passwörter aufbewahren. Aber der Safe nimmt genau so einfach jede Art von Datei auf und verschlüsselt diese. Egal, ob man nun einen Screenshot seiner Backup-Codes gemacht hat oder die Information in PDF-Form zur Hand hat – diese Dateien kann man einfach in sein KeePass-Tool reinziehen – und fertig.

Für mich persönlich liegt einer der großen Vorteile der verschlüsselten KeePass-Datenbank darin, dass ich die via Dropbox [2] synchron halten kann. Bei mir hat sich unter iOS „KyPass 3“ bewährt, aber es gibt auch kostenlose Apps. Bei KyPass gefällt mir der Startvorgang, der mir eine Abkürzung für meinen langen Schlüssel bietet. (Übrigens habe ich bei der Recherche entdeckt, dass sich das iPhone selbst durch Hardware-Verschlüsselung plus Software-Verschlüsselung plus iOS7 recht gut gegen Manipulationen wehren kann, aber auf diesem Gebiet bin ich kein Experte.)

Wer es noch nicht kennt und keinen anderen Passwort-Manager einsetzt, der sollte sich KeePass mal näher anschauen. Es gibt auch unzählige Plugins, die Vorgänge automatisieren (z. B. das Passwortmanagement im Browser) und wird auch für den Einsatz im Schulbereich empfohlen. Von PC-Welt gibt es ein recht frisches Tutorial-Video dazu.

[1] … die nach wie vor als recht sicher auch gegenüber den Unternehmungen der Jungs in England und den Staaten gilt.
[2] Ja, ich weiß: Drobox sein auch böse, weil Dropbox auch in den Staaten – man kann auch via USB syncen. Ich persönlich gehe in meinem Alltag halt einen Mittelweg und lege nicht ständig den Akku ins Eisfach 😉 (Was beim iPhone ohnehin problematisch wäre.)

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2 Antworten

  1. Malte sagt:

    Kann ich bestätigen und empfehlen.

  2. Sebastian sagt:

    Mein Vertrauen genießt bei Benutzerdaten und sicheren Passwörter generieren die Aplikation „1Password“. Dies gibt es für sämtliche iOS Geräte, OSX und ich glaube auch für Windows.

    Syncronisiert wird das ganze wahlweise über Dropbox, iCloud oder im localen WLAN zwischen den Geräten.

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