Große Scanvorlagen erfassen (ScanSnap)

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dank Hülle schnell erledigt

Dokumentenscanner können zwar sehr „lange“ Vorlagen erfassen, in der Breite sind sie auf das DIN-A4-Format ausgelegt. Gelegentlich möchte man aber größere Vorlagen erfassen, z. B. die Skizze eines Bauplans oder einen umfangreichen Bericht aus einer gedruckten Tageszeitung. Unter Evernote-Anwendern sind ja die ScanSnap-Modelle sehr beliebt, da man einfach das gewünschte Notizbuch öffnet und den Scan-Knopf drückt – fertig. Übersehen wird oft, das auf die gleiche einfache Weise Vorlagen bis zur DIN-A3-Größe erfasst werden können, sofern man das Dokument faltet und in die mitgelieferte durchsichtige Hülle steckt. Software des ScanSnap erkennt das Vorhaben automatisch und „klebt“ Vorder- und Rückseite sofort nach dem Scan zu einem einzigen Blatt zusammen:

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in Evernote erscheint die ganze Seite

Für Zeitungen ist die Sache besonders genial, da dem Scanner „dicke“ Vorlagen nichts ausmachen. Man kann also sogar ein Doppelblatt 2 x falten und in die Hülle stecken, ohne die Zeitung zu beschädigen. Noch ein Tipp: legen Sie die Vorlage so ein, dass der eine Falz oben in der Hülle anstößt und der andere rechts bis zum Hüllenrand geht. Damit erhalten Sie ein „nahtloses“ Ergebnis. Dabei ist es egal, ob die Vorlage „auf dem Kopf“ steht – ScanSnap korrigiert auch das automatisch.

Und da wir gerade beim Thema sind: Die ScanSnap-Cloud hat heute ein Update spendiert bekommen. Zwar sind die zusätzlichen Dienste wie die Beleg-Erfassung mit QuickBooks und Concur Expense in Deutschland nicht so wichtig, aber das Erfassen via App wird in diesem Zug auch eine Texterkennung erhalten. Die Desktop-Treiber können schon installiert werden, ein App-Update sollte folgen …

 

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8 Antworten

  1. Martin sagt:

    Hallo Herbert,
    vielen Dank für diesen überaus nützlichen Hinweis!
    Für die „Digitalisierung“ von Flipcharts ist diese Methode aber vermutlich nicht geeignet, da sie auf max. DIN-A3-Dokumente begrenzt ist?
    Was nutzt Du, um Flipcharts zu erfassen?
    LG, Martin

  2. Horst sagt:

    @Martin: Wie wäre es mit Fotografieren?

  3. Martin sagt:

    @Horst: Scherzkeks! 🙂
    Fotografieren (egal ob mit Smartphone-Kamera oder ner anderen) ist immer mit nem störenden Rand um das Flip verbunden, der anschließend „wegbearbeitet“ werden muss.
    Ich weiss, dass es Scan-Apps gibt, die das automatisch können – und wüsste gern, ob jemand mit einer bestimmten App gute Erfahrungen gemacht hat?
    Beste Grüße
    Martin

    • Unter iOS und Android ist die in der Evernote App enthaltene Dokumentenkamera sehr effizient.
      iOS only – Scannable
      iOS & Android – Scanbot Pro

      Ich finde alle drei Applikationen sehr gut. Arbeite meist mit der Scannable App am iPhone. Flipcharts, Metaplanwände und auch komplett beschriebene Whiteboards und Kreidetafeln werden damit in Evernote durchsuchbar gemacht. Ganz tolle digitale Welt!

  4. Horst sagt:

    @Martin: Unter Android könnte ich Dir ja Lösungen nennen, aber auch dabei muss fotografiert werden.

  5. Martin sagt:

    @Horst: Ohja, sag doch mal bitte!

  6. Horst sagt:

    @Martin: Ach, jetzt soll doch fotografiert werden.
    Vielleicht findest Du ja selbst raus, welche App das kann?
    EOT

  7. SchrOEder sagt:

    Ich fahre seit einiger Zeit mit Camscanner (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.intsig.lic.camscanner) am besten. Fotografiere damit nicht nur meine FlipCharts, sondern auch Whiteboards, Dokumente usw.. Wird nahezu perfekt ausgerichtet (auch bei seitlichen Aufnahmen), optisch verbessert (mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten) und lässt sich einfach exportieren. Außerdem können auch Fotos noch nachbearbeitet / gescannt werden (wenn ich mal Fotos aus Vorträgen anderer erhalte). Also, für mich bisher mit Abstand die beste App dazu! Wichtig nur: Den HD-Scan in den Einstellungen aktivieren.

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