Indexblätter für Foto-Verzeichnisse (Windows)

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schneller Überblick in Evernote

Die meisten von uns haben im Laufe der letzten Jahre tausende von Digital-Fotos erzeugt. Wer diszipliniert ist, sortiert aus, ordnet, nimmt ein Foto-Verwaltungsprogramm, benennt die Fotos eindeutig usw. Mir persönlich genügt einer sehr zeitsparenden Variante: z. B. nach einem Urlaub wird einfach ein Pfad „Florenz – 2014“ angelegt und alle Bilder der einzelnen Geräte – Smartphone, Tablet und Digi-Cam – übertragen. Für meine Alltagsschnappschüsse, Design-Ideen, Entwürfe usw. gibt es eine Reihe von weiteren Ordnern – da muss ich manchmal schon suchen.

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Verzeichnis wählen

Nun könnte man zwar auch in Evernote ein Fotoarchiv anlegen – mit einem Premium-Account verfügt monatlich über 4 GB, also immerhin fast 50 GB pro Jahr – aber das würde die Datenbank unnötig aufblähen. Viel einfacher ist es, in Evernote nur Index-Verzeichnisse mit (Festplatten-)Pfadangaben aufzunehmen. In den meisten Fällen genügen die kleinen Thumbnails, um das gesuchte Foto rasch zu finden. Die Erstellung solcher Index-Karten funktioniert dank eines bekannten Mini-Tools mühelos: Irfanview ist kostenlos, gibt es seit gefühlten 100 Jahren in der Windows-Welt und wird immer noch tadellos gepflegt. Ruft man nun Irfanview auf und drückt den Buchstaben „T“ so werden sofort die Dateiverzeichnis – einschließlich eventuell vorhandener Netzwerkverzeichnisse – eingeblendet. Klickt man einen Pfad an, so werden die darin vorhandenen Fotos umgehend als Thumbnails dargestellt.

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Index auswählen

Nun stehen Ihnen im Kontextmenü – rechte Maustaste –  unter anderem drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. „Selektierte Thumbnails als Bild speichern“: Sie markieren in gewohnter Weise mit der Maus einzelne Bilder oder mit STRG + A alle im gewählten Verzeichnis und speichern die Auswahl als einziges „großes“ Übersichtsfoto (JPG) ab, das Sie in eine Evernote-Notiz aufnehmen.

  2. „Indexprint mit selektierten Bildern erstellen“: Hier können Sie eine Reihe zusätzlicher Angaben machen, z. B. die Hintergrundfarbe einstellen, und einen „Ausdruck“ im PDF-Format erzeugen. Diese PDF wird anschließend in Evernote aufgenommen.

  3. „Selektierte Dateinamen als TXT speichern“: Diese Option kann in manchen Fällen auch interessant sein. Irfanview erstellt eine einfache Textdatei mit Pfadangaben und Dateinamen, die man z. B. zusätzlich zu dem Übersichtsfoto in die Evernote-Notiz aufnehmen kann.

 

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3 Antworten

  1. Christian Roth sagt:

    Nutze Irfanview schon ewig und so freut mich dieser Tipp wieder mehr mit dem Programm zu arbeiten.

  2. Vielen Dank für den tollen Tipp. Erst heute habe ich mich auf meiner Festplatte fast totgesucht, weil ich ein bestimmtes Foto haben wollte. Aber mit der beschriebenen Methode habe ich die Hoffnung, Ordnung zu schaffen.

  3. Horst sagt:

    OK, für das visuelle Durchsuchen von kleinen bis mittleren Beständen ist das sich eine Lösung,
    Aber was ist wenn man z.B. alle Fotos mit einer bestimmten Person, einem bestimmten Gebäude, usw. sucht? Dann muß man von Anfang bis Ende den Kontaktabzug / Indexprint durchsuchen.

    Nach Eingabe ein paar Suchbegriife in den IPTC-Feldern (Eingaben liegen dann in der Bilddatei) ist das Suchen und Finden wesentlich einfacher. Solche Programme zur Pflege / Eingabe der IPTC-Daten gibt es es inzwischen zahlreich und sogar kostenlos. Für Windows kann ich Geosetter, XnView, IrfanView nennen.

    Auch das Umbenennen der Dateinamen in das Aufnahmedatum (kann Geosetter, IrfanView, XnView auch) und Einsortierung in Jahres-/Monats-Ordner bringt Vorteile.

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