Livescribe: Neuer Stift und neue Kooperation

Pocket
[`evernote` not found]

livescribe-wifi

drahtlos zu Evernote

Die Stifte Livescribe sind schon länger auf dem Markt: Auf eigens angefertigten Papier-Blöcken kann „normal“ geschrieben werden, die Seite wird digital gespeichert. Dazu kommen Gimmicks wie Spiele: man kann Klaviertasten auf das Papier zeichnen und Töne erzeugen. Oder der Audio-Recorder im Stift, der wie ein kleines Diktiergerät funktioniert. Das alles konnte man mit Evernote verbinden, Livescribe hatte aber ein getrenntes Dokumentenverwaltungssystem. Mit dem ersten drahtlosen Stift (bisher musste man die Daten via USB-Kabel überspielen) – Sky WiFi Smartpen – wird Evernote zur zentralen Plattform für die Dateien. Sobald man also eine Seite erstellt hat, wandert sie also in die Evernote-Notizbücher. Dabei bleiben die Audio-Funktionen erhalten – tippt man also in der handschriftlichen Notiz oder Skizze auf eine bestimmte Stelle, wird genau jenes Audiostück abgespielt, das zum Zeitpunkt des Zeichnens aufgenommen wurde.

Hm, braucht man so etwas noch im Zeitalter von Smartphones? Ich glaube, auch einige meiner Leser haben einen entsprechenden Stift und können ja mal über ihre Erfahrungen berichten. Mit 190 Euro fällt das Technikspielzeug halt schon sehr teuer aus – das will gut überlegt sein. Hilfreich für eine Entscheidung ist der sehr ausführliche und gute Bericht von Thaddeus Herrmann, den er bei engadget geschrieben hat.

Das könnte Dich auch interessieren...

11 Antworten

  1. Michael Lanzinger sagt:

    Ich bin froh, dass ich mir nicht – wie eigentlich beabsichtigt – den ‚alten‘ Echo noch gekauft habe, sondern mir jetzt den neuen Sky zulegen kann…. aber zur Frage, als bisher bloßer Beobachter von Smarten-Nutzern und generell Interessierter von Gadgets kann ich mir sehr gut vorstellen, den Sky in meinen Arbeitsablauf einzubetten. Generell finde ich, dass alles, was die Kluft zwischen on- und off-line überbrücken kann definitiv einen Versuch wert ist. Genau wie mit den Smartbooks von Moleskine & Whitelines, zwei gute Konzepte, die mir als Student das Lebenerleichtert hätten und es nun eben im Beruf tun. Nun gut, wie gesagt, ich liebe Gadgets und Mobilität ist mir sehr wichtig und ich bin schon lange nicht mehr auf der Suche nach dem Schweizer-Messer unter den Geräten, wichtiger ist mir da, dass alles reibungslos zusammenarbeitet. Und genau das tut Evernote mit meinem iPhone und wird es auch mit meinem zukünftigen Sky tun….. keine Skyfall also 🙂

    Noch eine Frage zum Schluss: Es ist sehr oft, nicht nur beim Sky, die Rede von handschriftlichen Notizen. Aber wie kann ich diese bei Evernote in Maschinenschrift konvertieren?

  2. Andreas sagt:

    Aus der Sicht eines (Jura-)Studenten kann ich nur sagen, dass der Stift in Vorlesungen Gold wert ist. Tablets und Notebooks sind trotz all der Software einfach nichts um schnell und kreativ mitzuschreiben. Hinzu kommt, dass man die Mitschriften so oder so digital ablegt; mit dem Stift geht es noch ein gutes Stück einfacher und kreativer.

    Ich bin schon einmal über die ersten Berichte über den Sky gespannt. Bislang sind leider noch einige Mausklicks von Nöten ehe die Notizen im Evernote Account landen.

  3. Michael Lanzinger sagt:

    Lustig, noch ein Jurist…. aber danke von meiner Seite für die Bewertung der Arbeitsweise mit dem Stift, ich hab leider bis dato noch nie jemanden wirklich dazu fragen können

  4. Birte sagt:

    Ich habe mir den Echo mal kaufen wollen und habe es dann doch nicht getan. Irgendwie bin ich noch nicht so überzeugt davon. Braucht man denn überhaupt Audioaufnahmen? Ich weiß nicht ob ich mir das nochmal anhören würde. Und das mit dem richtigen Papier ist sich so eine Sache. Was ist, wenn man das grad nicht dabei hat? Das hat mich bisher alles vom Kauf abgehalten.

  5. Timo sagt:

    Ich benutze den Echo Pen jetzt seit fast einem Jahr und würde nicht mehr darauf verzichten wollen. Hauptsächlich nutze ich den Stift für Besprechungsnotizen, die dann mit der zusätzlich. Anwendung Livescript in Text umgewandelt werden. Korrekturen sind dabei zwar immer nötig, aber meistens passe ich die Notizen sowieso an (ganze Sätze sowie Aufzählungen u.ä.) Wenn es um Geld geht bei Besprechungen nehme ich das Gespräch auch ganz gerne auf um sicherzustellen, dass ich nichts wichtiges Vergessen habe. Die Zusammenarbeit mit Evernote und MS One ote (ja ich benutze beides…) ist sehr gut. Übrigens bin ich kein Jurist 😉

  6. Michael Lanzinger sagt:

    Nobody is perfect 🙂

    Aber im Ernst, danke für die Info….. und wie gesagt, mich interessiert nach wie vor brennend die Frage wie man handschriftliche Notizen (egal woher) in Evernote in Maschinenschrift umwandeln kann… vielleicht wieder was für Pfiffige?

    • Herby sagt:

      Das geht momentan nicht. Zwar führt Evernote eine OCR-Erkennung durch und legt im Hintergrund eine entsprechende Ebene an, damit die Leuchtstift-Markierung der Fundstelle ungefähr am richtigen Ort ist – aber diese Umwandlung ist nicht zur direkten Nutzung gedacht.
      Ich vermute mal, dass diese Funktion bei Evernote auch keine Priorität hat – zu anfällig sind die meisten Handschriften für Fehler und Evernote hätte dann lange Diskussionen mit jenen Nutzern zu führen, die unzufrieden sind.
      Es gibt allerdings Apps, die einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielen – das Resultat würde ich dann zu Evernote weiterleiten.

  7. Michael Lanzinger sagt:

    Danke für die rasche Antwort, wenngleich schade zu hören aber verständlich.

    Ich hab das Thema auch mal gegoogelt und diese beiden Links gefunden:

    https://de.support.evernote.com/link/portal/16051/16076/Article/2805/Wie-finde-ich-meine-handschriftlichen-Notizen-in-Evernote

    http://evernote-de.tumblr.com/post/5217130538/neu-in-der-evernote-galerie-writepad-fuer-ipad

    Lezteres leider nur eine ‚Umweg-Lösung‘, da ich in dem Fall auch direkt ins iPad tippen kann…

  8. Martin sagt:

    Danke für deine Erfahrungen (und auch den Link zu dem ausführlichen Bericht auf engadget!) mit dem Livescribe Sky :).

    Grundsätzlich finde ich die Technologie in dem Stift echt faszinierend und es ist auch verdammt praktisch, aber bis es eine OCR-Technik gibt, die auch meine Sauklaue problemlos digitalisieren kann, ist so ein Stift für mich leider nur bedingt nützlich. Schließlich ist der Hauptgrund, warum ich in Vorlesungen lieber am Laptop mitschreibe (auch, wenn das weit weniger flexibel ist als mit Zettel&Stift), dass ich meine handgeschriebenen Aufzeichnungen sehr häufig einfach nicht mehr lesen kann, wenn es Wochen später an die Klausurvorbereitung geht ^^.

  9. Georg sagt:

    Schade, daß die Umwandlung bei Evernote nicht funktioniert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.