Spezielles Moleskine für Evernote mit Papiererkennung und Autosteuerung

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und Premium ist auch schon drin

Wow!Da ist Evernote aber ein großer Wurf gelungen: Denn Moleskine bringt eine neue Serie von Notizbüchern auf den Markt, die perfekt mit der mobilen Evernote-App zusammen arbeitet. Die Grundidee ist einfach: Man bringt seine Skizzen, handschriftlichen Notizen usw. wie gewohnt in dem Notizbuch zu Papier, fotografiert die Seite und findet das Resultat in seiner Evernote-Software digital vor. So weit – so bekannt.

Aber in diesem Fall ist alles anders:

  1. Die Evernote-Apps für das iPhone und iPad wurden mit neuen Kamerafunktionen erweitert. Etwas irreführend nennt Evernote das „Seitenkamera“ – damit ist gemeint, dass Aufnahmen von den Moleskinebüchern automatisch justiert (die Linien haben ein feines Punktmuster) und kontrastreicher aufgenommen werden. Außerdem hat die Evernote-Kamera nun eine „Serienfunktion“, es können also beliebig viele Fotos direkt hintereinander aufgenommen werden.
  2. Bei jedem Moleskine-Evernote-Notizbuch ist der Evernote-Premium-Account für 3 Monate enthalten. Wenn man also theoretisch jedes Vierteljahr ohnehin ein neuen Notizbuch kauft, hat man permanent Zugang zu allen Premium-Funktionen (größeres Speichervolumen, Verschlüsselung, editierbare geteilte Notizbücher usw.).
  3. Via „Sticker“ erkennt Evernote, in welches Notizbuch die Aufnahme der Papierseite wandern soll bzw. mit welchem Schlagwort sie versehen werden soll.

Die letzte Sache ist schon sehr genial: Jedem Notizbuch liegen Folien mit bunten Ministickern bei, also z. B. mit dem Icon eines „Flugzeuges“ oder mit einem „Blitz“ usw. Diese klebt man auf eine beliebige Stelle der Papierseite. Evernote erkennt diese Bildchen und steuert die Aufnahme direkt in das richtige Notizbuch. Welches Bild zu welchem Notizbuch gehören soll, kann man selbst in der App festlegen.

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Notizbücher wählen

Und so sieht die Sache aus:

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Tags, die man kleben kann

Zu dem Kosten: Das Moleskine-Notizbuch kostet zwar knapp 25 Euro, wenn man die 3 Monate Premium abzieht, bleiben für das reine Notizbuch also 10 Euro. Liefertermin: Oktober 2012. Noch ein paar Eindrücke sind in dem Video zu finden.

 

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8 Antworten

  1. RimElrey sagt:

    Der Hammer!
    Ich freue mich tierisch darauf. Derzeitig verwende ich einen Livescribe Smartpen. Aber die Hochzeit von Evernote und Moleskine finde ich einfach nur GEIL!!

    /r.

  2. josch sagt:

    Klingt ja sehr interessant!

    Aber was ist mit Premium-Kunden? Am einfachsten wäre es ja wahrscheinlich, wenn sich deren Premiumzeit um 3 Monate nach hinten verlängert, oder?

    j

  3. Maria sagt:

    Guter Beitrag! Eine Frage drängt sich mir noch auf. Wenn man bereits einen Premiumaccount hat, werden die drei Monate pro Notizbuch dann in irgendeiner Form verrechnet?

  4. Herby sagt:

    Im englischen Evernote-Forum sind sie der Ansicht, dass die 3 Monate dann einfach dazu gebucht werden, also als Verlängerung. Das ist recht wahrscheinlich, da es ja auch jetzt schon Gutscheinkarten für Premium-Accounts gibt, die so funktionieren.

  5. Assibiker sagt:

    Nutze beides ziemlich genau so schon seit geraumer Zeit.
    Der einzigste Unterschied, meine Vorliebe gilt dem Moleskine „Reporter-Block“, mit dem kann man auch im Stehen bestens schreiben.
    Toll wäre, wenn es zumindest die Sticker zur Notizbucherkennung separat gäbe.

  6. erwin sagt:

    Lieber livescribe wegen der Kopplung von Ton mit Schrift vor allem bei Besprechungen vor ort / on The fly
    Aber sonst guter Ansatz mal sehen ……..

  1. 29. August 2012

    […] Herbert Hertramph: Spezielles Moleskine für Evernote mit Papiererkennung und Autosteuerung […]

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