Mr. Reader, Feedly und das Kochbuch (iOS)

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unbegrenzte Möglichkeiten

In zwei Tagen ist es so weit: Google Reader wird seinen Dienst einstellen. Schon seit einigen Monaten bekannt, inzwischen gibt es eine Reihe von Alternativen, sehr beliebt ist inzwischen Feedly. Man benötigt auch keine Browser-Erweiterung mehr, kann seine gebündelten Feeds direkt abrufen, hat sehr schöne Apps für Smartphones und Tablets, die in einem „Magazin-Layout“ gehalten sind – eigentlich ein feiner Dienst. Ich persönliche halte allerdings meinem iPhone/iPad-Lieblingstool „Mr. Reader“ die Treue, nicht nur, weil es aus Berlin stammt und der Entwickler – Oliver Fürniß – immer ausgesprochen rasch auf meine Mails reagiert. Vor allem wegen der umfangreichen Funktionalität, die Feedly jedenfalls momentan nicht anbieten kann: In Feeds kann gesucht werden, bei „beschnittenen“ Feeds können die ganzen Artikel gelesen werden, das Layout ist ablenkungsfrei, man kann umfangreiche Feed-Sammlungen enorm schnell lesen, eine Vielzahl von Exportmöglichkeiten steht zur Verfügung, das „Daumen-Pad“ ist einfach genial und … und … und. Na, und vor allem natürlich: Die Übergabe an Evernote ist sehr gut umgesetzt.

Natürlich ist die wichtigste Frage nach dem Abschalten von Google Reader: Mit welcher Quelle soll gesynct werden? Aber hier bietet Oliver stattliche 7 Möglichkeiten an, darunter auch Feedly. Vor einigen Monaten hatte ich bereits von Feedly meine Google-Reader-Feeds importieren lassen – jetzt hat ein kleiner Klick in den Account-Einstellungen genügt – und Mr. Reader bringt sofort meine gesamte Feed-Sammlung samt Katergorien und Favoriten. Prima!

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kleine Auswahl der Exportmöglichkeiten

Aus den vielen Möglichkeiten, Artikel zu exportieren, habe ich mir mein eigenes Menü eingerichtet mit Pocket, Google+ und Evernote – wie gesagt, es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Die Übergabe an Evernote kann man nun entweder so einstellen, dass der Artikel sofort nach dem Fingertipp dort landet oder zunächst eine Eingabemaske aufgerufen wird:

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Eingabemaske

Die ganze Sache funktioniert übrigens auch offline. Falls man z. B. zu Hause seine Feeds geholt hat, kann man diese im Zug rasch durchblättern. Artikel, die man für „behaltenswert“ erachtet kann man durch diese Funktion an Evernote übergeben. Übertragen an den Dienst werden die Artikel, wenn man wieder eine Internetverbindung hat.

In unserem Beispiel landen die ausgewählten Artikel der verschiedenen Feeds in dem Evernote-Notizbuch „Rezepte“ und ich könnte sie dort natürlich auch lesen und bearbeiten. Oder mit der neuen Erinnerungsfunktion versehen, so dass mir beim Einkauf am nächsten Tag die Zutatenliste auffällt. Sehr viel hübscher sieht das natürlich mit der kostenlosen zusätzlichen App „Evernote-Food“ (iPhone und iPad) aus.

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Notizbuch einstellen

Hier muss ich eigentlich nur in der Konfiguration das entsprechende Notizbuch auswählen – in unserem Fall „Rezepte“ – schon holt mir die App alle Informationen und bereitet diese in ihrem eigenen Layout auf. So kann ich also durch ein Bündel von Feeds unterschiedlicher Rezeptseiten sehr rasch mein eigenes „Kochbuch“ erstellen und täglich ergänzen.

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So sieht es in Evernote-Food aus.

Und wer bei diesen Bildern nun einen „Bärenhunger“ bekommen hat, dem sei diese ausgezeichnete Rezeptseite dazu empfohlen.

 

 

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9 Antworten

  1. Eberhard sagt:

    Ich lese nicht sehr viele Feeds. Die paar wenigen, die ich abonniert habe, lasse ich über IFTTT.com direkt in Evernote speichern. Was ich behalten möchte, verschiebe ich dann in das Ziel-Notizbuch, den Rest lösche ich.
    Eingehende Beiträge aus Koch-Blogs landen direkt im Notizbuch „Rezepte-Eingang“, alle anderen in einem Notizbuch „Feeds“.

    Grüße

    • Redakteur sagt:

      Wenn Du nur wenige Feeds hast: Manche Seiten bieten – wie ich in diesem Blog auch – den Service, nicht nur Feeds abzurufen sondern diese auch an eine Mail-Adresse schicken zu lassen. Wenn Du Deine Evernote-Adresse einträgst, benötigst Du IFTTT nicht.

  2. Maria sagt:

    Ich habe bisher sehr gern die Reeder App (iOS und Mac) genutzt. Dieser unterstützt scheinbar Feedly nicht. Hat jemand Erfahrungen damit gesammelt?

  3. Georg sagt:

    Kann es sein dass es Mr. Reader fürs iphone nicht gibt oder heißt es da anders? Ich finde im app-store keine app die so heißt.

    Vielen Dank.

    Mfg
    Georg

  4. Flowreader sagt:

    The link to feedly is broken ( Check out Flowreader from http://www,flowreader.com – more features.

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