Neue Dokumentenerkennung in Scannable (iOS)

Pocket
[`evernote` not found]

scannable-autoerkennung

Erkennung von Dokumentenarten

Vom Start weg war Evernote-Scannable außerordentlich erfolgreich. Die Autoerkennung von Rändern, das nahtlose „Weiterscannen“, die sehr guten Scan-Ergebnisse – das alles hat überzeugt. Das heutige Update erhält zwar auch Verbesserungen der bisherigen Funktionen – vor allem aber erkennt nun Scannable von selbst, ob z. B. eine Tankquittung oder ein Post-it-Zettel fotografiert wird. Entsprechend steuert die App nicht nur Kontrast und Farben, sie vergibt auch automatisch entsprechende Namen, die anschließend zum Titel der Evernote-Notiz werden. Momentan erkennt Scannable

  • typische Quittungen (also lang und schmal) = „Beleg“
  • Post-it-Notizen (quadratische Vorlagen) = „Post-it-Notiz“
  • Seiten aus Evernote-Moleskine-Notizbüchern = „Notizbuch-Scan“
  • Farbvorlagen (Farbe dominiert, Text in der Vorlage weniger vertreten) = „Foto“
  • und Visitenkarten (kleines Rechteck) = „Visitenkarten“
  • andere Vorlagen oder „Misch“-Vorlagen = „Scannable-Dokument“

Dies sind die Begriffe, die Scannable automatisch einsetzt – man spart sich also Schreibarbeit und ist noch mal einen Tick schneller beim Erfassen. Natürlich kann man alle Titel manuell überschreiben.

Wesentliches Erkennungsmoment sind die Seitenverhältnisse der Vorlagen. Scannable sieht eine Rechnung auf einem DIN-A4-Blatt also als „Dokument“ an, nicht als „Beleg“.

Ebenfalls neu und nützlich: Sofern man die Vorlage im PDF-Format an Evernote übergibt, erhält der PDF-Dateiname noch eine Datumsangabe, also: Evernote-Titel der Notiz weiterhin „Scannable-Dokument“, der Name der PDF innerhalb der Notiz lautet aber „Scannable-Dokument am 06.05.2015 21_12_15.pdf“. Damit bleibt das Original-Datum erhalten, selbst wenn man den Notizenanhang später einmal getrennt speichert.

Das könnte Dich auch interessieren...

5 Antworten

  1. Jürgen Bublitz sagt:

    wow – wozu braucht man eigentlich noch einen Tisch-Scanner, wenn dort Vorlagen <A4 mühsam ausgerichtet werden müssen und man an einen Arbeitsplatz gebunden ist?

  2. Hermann sagt:

    Ist denn schon irgendwas bekannt, wann Scannable endlich auch für Android zur Verfügung stehen wird?

    • Redakteur sagt:

      Mir ist nichts bekannt. (Ich denke mal, dass alle Kamera-Geschichten unter Android generell komplizierter abzustimmen sind. Bei iOS ist Hardware und Software klar spezifiziert – unter Android hat man hundert Modelle mit hundert Varianten – wie schnell stellt sich z. B. eine Kamera beim Modell XY scharf usw.)

  3. Wolfgang Großbach sagt:

    Die App ist schon super – bis auf einen sehr nervigen Punkt (iPad Air 2): Startet immer im automatischen Modus, kaum habe ich ein Dokument hingelegt, ist es auch schon mit Bewegungsunschärfe gescannt, dann halte ich ruhig, nächster Scan, Papier wegziehen, der Schreibtisch mit irgendeinem rein ruthschenden Zettel kommt dazu. Irgendwann schaffe ich es auf manuell umzustellen, aber nach dem nächsten Abspeichern in Evernote geht das nicht ganz nachvollziehbar wieder von vorne los. Kriegt man das dauerhaft los?

    • Redakteur sagt:

      Da ich Scannable mit dem iPhone 6 benutze, kommt das von Dir beschriebene Problem der Unschärfe praktisch nicht vor – die eingebaute Kamera fokussiert auf Anhieb scharf. Scannable erfährt ja im Moment häufige Updates – vielleicht lassen sich die Entwickler da noch etwas einfallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.