PDF mit Index-Blatt

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gut für Tagungen

gut für Tagungen

Mit Evernote kann man ja – sowohl via Desktop-Anwendung als auch über die mobilen Apps – PDF-Dateien direkt annotieren. Automatisch erzeugt Evernote dabei eine spezielle Index-Seite samt Sprungmarken. Einen sehr praktischen Anwendungsfall beschreibt Felix Schaumburg im Podcast „Bildung-Zukunft-Technik“: Bei umfangreichen Tagungsprogrammen, z. B. einem Barcamp/Educamp, markiert er sich mit Evernote die Stellen, bei denen sein Einsatz gefordert ist. In der Tagungshektik genügt ihm dann ein Klick auf die Stelle im Index-Blatt – und er landet sofort auf der richtigen Seite, die alle Infos wie z. B. Raum der Arbeitsgruppe usw. aufführt.

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rasch markiert

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Zusatzblatt

Zwar könnte man zusätzlich zu den Symbolen noch Text erfassen, aber das Verfahren von Felix gefällt mir recht gut: jedes Symbol hat immer die gleiche Bedeutung. Beispielweise könnte das Ausrufungszeichen bedeuten „Hier muss ich selbst was tun!“ und das Herz „Diese Arbeitsgruppe möchte ich besuchen“ usw. Symbole und deren Links funktionieren nicht nur innerhalb von Evernote: Die PDF-Datei kann auch mit einem externen Programm, z. B. Acrobat Reader, geöffnet werden – die Indes-Seite samt Sprungfunktion bleibt erhalten. Von daher auch gut geeignet für die Weitergabe an Kollegen, die man damit direkt auf die interessanten Teile aufmerksam machen kann.

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Markierungen entfernen

Zu einem späteren Zeitpunkt kann man übrigens mit einem einzigen Klick seitenweise oder für die ganze Datei die vorgenommenen Markierungen wieder entfernen. Auch kann man die Erzeugung der Index-Seite ganz unterdrücken. Die entsprechenden Einstellungen finden sich im Annotationseditor unter dem Menüpunkt „Bearbeiten“.

Felix Schaumburg und Guido Brombach bringen in dem erwähnten Podcast noch eine Vielzahl weiterer wertvoller Tipps: So stellt Felix seinen Schülern das eigene iPad als „Server“ zur Verfügung – via GoodReader-App. Die kann innerhalb eines WLAN nämlich via WebDAV angesteuert werden, was offensichtlich für seine 6. Klasse (also ca. 12 Jahre alt) offensichtlich kein Problem ist (da kenne ich Kollegen, für die das eher ein Problem wäre 😉 ). Habe ich ausprobiert – klappt tatsächlich absolut problemlos. Feiner Tipp – und eine echte Hörempfehlung für den Podcast.

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1 Antwort

  1. Harald sagt:

    Danke für den Hinweis. Die beiden machen einen richtig guten Podcast.

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