Radio Days mit Evernote

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Evernote-radio

1938 schrieb die New York Times zur Einführung des amerikanischen Fernsehens sinngemäß: „Der normale US-Bürger wird kein Fernsehen schauen. Man muss, anders als beim Radio, still im Zimmer bleiben, ständig in eine Richtung schauen und kann nebenher nicht arbeiten.“ 🙂 Es kam dann anders, aber für mich persönlich ist – jenseits des Dudelfunks – der Rundfunk eine tolle Informations- und Musikquelle. Meinen Kabelanschluss habe ich schon lange gekündigt, das kleine Smartphone steckt in einm guten Lautsprecher, 5 – 8.000 Sender aus allen Bereichen stehen mir so auf Knopfdruck zur Verfügung: Ob ein Wissensmagazin des WDR, beruhigende Sounds von „Jazz of Wiesbaden“, aufmunterndes New-Orleans-Zydeco oder R&B-Klänge aus Südafrika …

Der Vorteil von Radio-Apps: diese liefern in vielen Fällen Einzelheiten zum gerade gespielten Stück mit. Autorenname, Album, Cover usw. In den meisten Fällen lassen es die Apps auch zu, dass man die genannten Infos direkt aus der Anwendung heraus per Mail verschickt. Also einfach den Mail-Button drücken, die persönliche Evernote-Adresse auswählen – und ab damit. So kann man später in Ruhe überlegen, ob man sich das Album kaufen will, mehr über den Künstler erfahren möchte – oder schon mal die Schlagwörter „Geschenk“ und „Udo“ vergibt, denn der nächste Geburtstag naht. Evernote dient so als Merkhilfe für gerade gehörte Stücke.

Ich nutze meist die App von TuneIn, aber auch das in Deutschland unbekanntere Ootunes ist einen Blick wert, da es Tracks als Bookmarklisten speichern kann.

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