Scans mit Passwörtern schützen (iOS)

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ein Klick genügt

Man hat natürlich immer die Möglichkeit, in Evernote ein passwortgeschütztes PDF-Dokument aufzunehmen und zu lesen – egal, ob Windows, Android, iOS oder Mac. Elegant wird es aber erst, wenn man direkt bei einem Scan-Vorgang das Passwort mitgeben kann.

Für alle „normalen“ Unterlagen reicht ja die Evernote-App, die inzwischen durch die sog. „Seiten-Kamera“ eine erstaunlich gute Scan-Funktionalität erhalten hat. Wer feinere Justierungen vornehmen möchte, der kann zu einer gesonderten App greifen, wie z. B. Genius Scan, mit der man die Dokumente auch direkt Evernote-Notizbüchern zuordnen kann. Aber heute soll es mal um Scanner Pro aus dem Hause Readdle gehen. Kostet zwar einiges, wird aber schon immer viel gelobt und ist auch nach meinen Erfahrungen eine richtig gute App. Beispielsweise kann man einen automatischen Evernote-Transfer einstellen: kaum hat man den Auslöseknopf gedrückt, schon wird der Scan zu Evernote geschickt, ohne dass man etwas veranlassen müsste.

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Passwortschutz

Vor allem aber kann man vor der Übergabe an Evernote die eingescannten Unterlagen mit einem Passwort versehen. Das funktioniert so:

1. Scan auf die gewohnte Weise vornehmen. Man kann auch gleich mehrere Fotos hintereinander machen und erhält dann ein Dokument, das aus mehreren Seiten besteht.
2. Anschließend rechts unten auf den Share-Button klicken – dort gibt es die Auswahl „Passwort hinzufügen“.

3. Am Schluss noch auf „Öffnen mit …“ tippen und die Evernote-App auswählen. Fertig.

Falls bei Ihnen der Menüpunkt „Passwort hinzufügen“ nicht auftauchen sollte, kurz in die Einstellungen der App gehen. Dort gibt es einen zweiten Passwortbereich, der die gesamte App schützt (die Scans verbleiben ja in der App, bis man sie löscht) bzw. auch eine iCloud-Verschlüsselung anbietet (iPhone- und iPad-Version können ihre Resultate austauschen).

Die nächste Frage ist nun: Wie erscheint das verschlüsselte Dokument in Evernote? Der interne PDF-Viewer der iOS-Evernote-App erkennt die Verschlüsselung und kann damit umgehen: Man wird zur Passworteingabe aufgefordert:

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iPhone-Evernote

Nach der Entschlüsselung kann man auch innerhalb von Evernote das Dokument lesen. Ähnlich ist es auch auf dem Mac. Windows und Android verweisen auf die Standard-PDF-Reader. Unter Windows sind die Notiz ziemlich „kahl“ aus: Man sieht einfach ein leeres Rechteck und – was ja auch Sinn der Sache ist – kein Thumbnail wird in der Vorschau angezeigt:

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blanko

Bei Windows also rechte Maustaste, „öffnen mit“ und ein Programm wie z. B. Acrobat auswählen – der Inhalt wird in diesem Fall in einer externen Anwendung angezeigt. Da Scanner Pro ein Standardverfahren für die Verschlüsselung nutzt, ist das auch kein Problem. Beim Mac kann man das Passwort direkt in der Notiz eingeben.

Wenn man also mal eine Rechnung mit Kontodaten, eine Teilnehmerliste usw. in Evernote aufnehmen möchte, so ist dieses Vorgehen recht flott. Wer einen Premium-Account besitzt, der kann puren Text mit Evernote-eigenen Mitteln direkt in der Notiz verschlüsseln. Übrigens steht kurz bevor: Die Zweige-Wege-Verschlüsselung der Evernote-Accounts. Und wem das noch nicht sicher genug ist, für den werde ich demnächst einen „Tresor-Tipp“ haben, der sogar von staatlicher Stelle abgesegnet ist und mit viel Geld entwickelt wurde, den aber kaum jemand kennt. Nun ja, das wird sich ändern  … 🙂

 

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