Überwachungskamera mit Evernote verbinden

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Post von der Kamera

Erst kürzlich in meinem Bekanntenkreis passiert: Auf dem Weg in den Urlaub in Südfrankreich wurde das Auto von einer recht professionell agierenden Bande aufgebrochen. Jedenfalls wurde, da ein altes Notebook bei den entwendeten Gegenständen dabei war, noch am gleichen Tag GMX- und Amazon-Account gehackt. Man fuhr zwar weiter, hatte aber ein mulmiges Gefühl, da auch der Hausschlüssel verschwunden war. Nachbarn wurden informiert, es passierte auch nichts weiter, aber so richtig genießen kann man die Urlaubstage nicht mehr …

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direkt zu Evernote

Etwas beruhigter ist man dann doch, wenn man gelegentlich einen Blick aus der Entfernung in seine Wohnung werfen kann („Udo, hast Du das Plätteisen abgestellt? Was heißt hier ‚Wahrscheinlich‘?!!!“). Die entsprechenden WLAN-Kameras gibt es ab 80,- Euro, sie benötigen keinen Computer, haben Infrarot-Sensoren und auch Dunkelheit bringt sie nicht durcheinander. Vor allem aber: Die Geräte können Fotos bei Vorfällen per Mail zusenden. Das klappt sogar, wenn die Kamera entdeckt und der Stecker gezogen wird – bei meinen Tests erhielt ich dennoch 6 Fotos, bevor der Strom gekappt war.

In der Kamerakonfiguration kann ich beispielsweise bei meiner kleinen Rollei-SafetyCam, die mich ein wenig an Wall-E erinnert, bis zu vier Mail-Adressen eintragen, die diese Fotos gleichzeitig erhalten. Sofern man seine Evernote-Adresse eingibt, landen die Bilder also auch in dieser Anwendung. Eventuell verfügt Ihre Kamera auch über die Funktion, zu bestimmten Zeitpunkten eine Aufnahme vorzunehmen, wodurch ein kleines „Foto-Logbuch“ entsteht. Man muss abends im Hotel also nur kurz Evernote öffnen und kann den Verwelkungsgrad seiner geliebten Topfpflanzen verfolgen (da der Sohnemann statt täglich doch nur wöchentlich zur Gießkanne greift).

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1 Antwort

  1. Thomas sagt:

    Da kann ich dir zustimmen. IP-Kameras gibt es teilweise schon unter 80 Euro. Und wer daheim ein Netzwerk besitzt, das grundsätzlich jeder besitzt, der einen Router mit einer Internetverbindung eingerichtet hat, der ist auch in der Lage eine solche Netzwerkkamera zur Videoüberwachung einzurichten.

    Man sollte aber immer darauf achten, dass die Privatsphäre anderer nicht verletzt werden. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt, der bei falscher Anwendung durchaus auch mal nach hinten losgehen kann. Also unbedingt die Regeln der Datenschutzrichtlinien beachten.

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