Webseiten im PDF-Format an Evernote übergeben (Android)

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sauber formatiert

Für die mobile Speicherung von Webseiten steht sowohl unter iOS als auch unter Android über das Teilen-Menü die Evernote-Clipper-Funktion zur Verfügung. Damit geht die Archivierung von Webseiten zwar sehr flott vor sich, aber nicht immer erhält man das beste Ergebnis in der Notiz. Oft sind Grafiken zu groß oder es gibt Verschiebungen, die den Lesefluss stören. In vielen Fällen erhält man ein besseres Ergebnis, wenn man die Webseite im PDF-Format speichert – auch die Weitergabe der Seite an andere ist auf diese Weise etwas leichter.
Inzwischen ist die PDF-Erstellung in beiden Systemen „eingebaut“ – man benötigt also keine zusätzliche App mehr. Wie das unter iOS geht, habe ich früher schon mal beschrieben. Heute ein paar Hinweise zum Verfahren unter Android.

Unter Android ruft man ebenfalls das Druckermenü aus dem Teilen-Menü auf und stellt oben auf „Als PDF speichern“ um. Konvertiert man einen längeren Artikel, lohnt ein Blick in die Einstellungen – hier kann man beispielsweise wählen, dass man nur S. 8 – 10 von 16 Seiten speichern möchte.

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Seiten wählen

Die Speicherung der Datei erfolgt z. B. im Ordner „\Download“. Auf den kann man in der Evernote-Notiz wie gewohnt mit der „Anhang-Klammer“ zugreifen. Man muss aber nicht sofort nach dem PDF-Druck zu Evernote wechseln. Erzeugt man mehrere PDF-Dateien von verschiedenen Webseiten, so kann man diese „in einem Rutsch“ später über die Markier-Funktion (Datei länger gedrückt halten) einer Notiz anfügen.

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PDF-Dateien in Evernote auswählen

Das ist das prinzipielle Vorgehen, das mit jedem Browser klappen sollte. Ich selbst bevorzuge Android-Firefox, weil dieser im Unterschied zum Chrome-Browser [1] über einen sauberen Lesemodus verfügt. Und mit diesem Modus erhält man eine noch bessere PDF-Ausgabe. Eingeschaltet wird der Modus wie gewohnt über das Lese-Icon in der Adresszeile:

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Lese-Modus in Firefox

Die PDF-Konvertierung ist im Firefox einfacher geregelt: Man muss nicht das Druck-Menü bemühen – es gibt direkt den Punkt „Als PDF speichern“, was den gleichen Zweck erfüllt.

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einfache PDF-Speicherung

Die Aufnahme in Evernote erfolgt auf die gewohnte Weise. Im Unterschied zum ersten Vorgehen ist nun aber eine deutlich besser formatierte PDF-Version entstanden. Vor allem: Der „normale“ PDF-Druck erzeugt meist leere Seiten, die später stören. Über den Firefox-Lesemodus erhält man hingegen ein kompaktes Format:

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weniger Seiten

Bei unserer Beispiel-Webseite der Uni Hamburg wird die Anzahl der Seiten sogar halbiert, da dieser Modus meist erkennt, was der „Haupt-Artikel“ ist und nachgeschobene Teaser nicht aufnimmt.

So oder so: Man erhält mit einer PDF-Datei in Regel eine Version, die sich nicht nur gut lesen lässt, sondern bei der man auch die Annotationswerkzeuge von Evernote anwenden kann.

[1] Dort kann man zwar mit chrome://flags einen Reader-Modus aktivieren, der aber nicht wirklich gut läuft …

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