Wunderlist-Benachrichtigungen in Evernote empfangen

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automatischer Austausch

Demnächst erscheint ja von der beliebten ToDo-Anwendung Wunderlist Version 3, die den Kreis der Anwender nochmals erweitern wird. In verschiedenen Beiträgen habe ich ja schon gezeigt, wie man z. B. Listen an Evernote übergeben oder via TaskClone Listenpunkte gegenseitig austauschen kann. Heute mal ein weiterer Weg, der ganz ohne Dritt-Anbieter funktioniert: Das Teilen von Listen mit Evernote. Sprich: Sobald Sie in ausgewählten Listen auf Wunderlist einen neuen Punkt hinzufügen oder einen Punkt als erledigt markieren, entsteht in Ihrem Evernote-Account eine neue Notiz mit einer entsprechenden Benachrichtigung. Dabei müssen Sie keinen Sync „von Hand“ anstoßen – die Benachrichtigung erfolgt automatisch.

Evernote als „Freund“ einladen
Alles, was Sie dafür tun müssen: Genehmigen Sie Evernote einen eigenen Wunderlist-Account. Diesen richten Sie mit Ihrer privaten Evernote-Mail-Adresse ein (max-muster@m.evernote.com). Ab sofort sofort ist Evernote Evernote als „Freund“ einladbar. Bei der mobilen Wunderlist-Version halten Sie z. B. die Liste kurz gedrückt, es erscheint „Freund einladen“. Jetzt geben Sie wieder die Evernote-Adresse ein – von da ab ist Evernote ein Team-Mitglied.

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Evernote „einladen“

Das können Sie natürlich auch mit Listen machen, die Sie bereits mit anderen geteilt haben. Dann kommt zu den 5 „echten“ Wunderlist-Nutzern Evernote als Mitglied Nr. 6 hinzu – und Sie erfahren damit in Evernote, wenn irgendjemand aus dem Team etwas an der Liste ändert.

Benachrichtigungen in Evernote
Evernote legt bei jeder Änderung der Liste eine Notiz an, die als Titel den Namen der Liste und den betroffenen ToDo-Punkt erhält. Im Text der Notiz steht, wer eine Änderung vorgenommen hat, ob der Punkt neu hinzugekommen ist oder als erledigt markiert wurde.

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Informationen in der Notiz

Der einheitliche Aufbau macht es leicht, durch gespeicherte Suchen in Evernote den Überblick zu behalten, wenn Sie mehrere Listen auf diese Weise mit Evernote teilen. Die gespeicherte Suche „W-Bachelorarbeit“ besteht dann etwa aus „list Bachelorarbeit Wunderlist“, während jene Liste, die Sie zusammen mit Ihrer Partnerin für die nächste USA-Reise teilen die Bezeichnung „W-USA“ (mit „list USA Wunderlist“) erhält. Oder Sie verwenden die Tabellenansicht in der Desktop-Version von Evernote, um rasch eine Sortierung nach Titeln zu erzeugen.

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Tabellenansicht der ToDo-Benachrichtigungen

Die Verknüpfung lohnt sich sicher nicht für jede kleine Wunderlist-Liste. Aber bei komplexen Projekten, bei denen man Dokumente, Aufsatz-Entwürfe, Scans usw. ohnehin in Evernote aufhebt, kann es ganz sinnvoll sein, Wunderlist-Stichpunkte vor Augen zu haben, ohne daran denken zu müssen, beide Programme zu öffnen.

 

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6 Antworten

  1. Te sagt:

    also brauche ich zwei Wunderlist accounts? Meinen eigenen und einen weiteren mit der evenote eMail-Adresse?

  2. Max sagt:

    Hmmm….aber wenn ich wie in Deinem Beispiel, Evernote als Team-Mitglied einlade, benötige dann nicht auch einen Wunderlist-Pro Account?

    Gruss
    Max

  3. Jula sagt:

    1,5 Jahre später habe ich auch nach einer solchen Lösung gesucht und bin auf diesen Artikel gestoßen. Leider kommt bei mir in Evernote nichts an, obwohl meine Testmails in Evernote landen. Irgendeine Idee, woran das liegen könnte? Danke.

  1. 23. September 2014

    […] dem Blog “Evernote für Pfiffige” bin ich auf die Kombination Evernote und Wunderlist gestoßen. Auch vorher habe ich schon […]

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